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Medienmitteilung

Bank Cler steigert Geschäftserfolg und Halbjahresgewinn

Basel, 19. Juli 2018

Im ersten Halbjahr 2018 steigerte die Bank Cler ihren Geschäftserfolg deutlich auf 31,1 Mio. CHF (+34,2%) und den Halbjahresgewinn auf 19,8 Mio. CHF (+5,0%). Der Geschäftsertrag erhöhte sich auf 123,5 Mio. CHF (+0,2%). Dazu beigetragen hat der höhere Erfolg aus dem Zinsengeschäft als Folge der nochmals optimierten, tieferen Refinanzierungskosten. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Geschäftsaufwand markant auf 86,6 Mio. CHF (-9,0%), insbesondere weil die im letzten Jahr angefallenen Kosten für den Namenswechsel und die Neupositionierung wegfielen. Die Bilanzsumme der Bank Cler wuchs per 30.06.2018 um 1,2% auf 17,7 Mrd. CHF (31.12.2017: 17,5 Mrd. CHF). Mit der erfolgreichen Lancierung von «Zak», der ersten Smartphone-Bank der Schweiz, und der Umsetzung des neuen Geschäftsstellenkonzepts an vier weiteren Standorten, setzt die Bank Cler ihre Neuausrichtung konsequent fort.

Kundenausleihungen erstmals über fünfzehn Milliarden Franken

In ihrem Kerngeschäft knüpfte die Bank Cler an die erfolgreiche Vorperiode an und baute ihr Hypothekarvolumen um 328,7 Mio. CHF (+2,2%) aus. Dabei hält die Bank Cler unverändert an ihren strengen Kreditvergaberichtlinien fest. Auch im KMU-Geschäft verzeichnete die Bank Cler Erfolge und steigerte ihre Forderungen gegenüber Kunden um 15,1 Mio. CHF (+5,3%). Die Kundenausleihungen stiegen per 30.06.2018 um 2,3% auf 15,3 Mrd. CHF – bestehend aus den Hypothekarforderungen von 15,0 Mrd. CHF und den Forderungen gegenüber Kunden von 0,3 Mrd. CHF.

Weiterer Zufluss der Kundeneinlagen

Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2018 um 50,9 Mio. CHF auf 12,0 Mrd. CHF. Davon entfielen 20,8 Mio. CHF auf die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform. Es zeigt sich, dass die Privatkunden in der anhaltenden Tiefzinsphase eher Gelder auf den Privatkonten als auf den Sparkonten halten, um die Gelder kurzfristig für attraktivere Anlagen verfügbar zu haben. Die institutionellen Kunden suchten unverändert kurz- und mittelfristige Anlagen in Form von Festgeldern und erhöhten ihre Einlagen. Aufgrund von Liquiditätsdispositionen reduzierten hingegen einige Grosskunden und KMU per Halbjahresende ihre Sichtgelder. Netto ergab sich daraus ein Anstieg der übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden um 30,1 Mio. CHF.

Steigerung des Erfolgs aus dem Zinsengeschäft um 0,2%

Als wichtigster Ertragspfeiler konnte das Netto-Zinsergebnis im ersten Halbjahr 2018 weiter auf 87,3 Mio. CHF (+0,1 Mio. CHF) ausgebaut werden. Dazu beigetragen haben der risikogerechte und ertragsorientierte Ausbau des Hypothekargeschäfts sowie die weitere Optimierung der Refinanzierungskosten. Durch eine gezielte Steuerung konnte die Bank Cler die fälligen Passivgelder günstiger erneuern. Gleichzeitig hielt die Bank Cler an ihrer konsequenten Absicherung der Bankbilanz gegen Zinsänderungsrisiken fest. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld kam ihr hier zugute, dass die Zinsabsicherungskosten als Bestandteil des Zinsaufwands leicht zurückgingen.

Geschäftsertrag steigt Anlagelösung im aktuellen Marktumfeld sehr gefragt

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft fiel mit 27,9 Mio. CHF (-0,8 Mio. CHF) tiefer aus als im Vorjahr. Das politische und wirtschaftliche Umfeld bremste die Anlageaktivitäten der Kunden. Einen erfreulichen Zuwachs verzeichnete hingegen die Anlagelösung, welche die 500 Mio. Franken-Grenze überschritt und auf 535,4 Mio. CHF (Ende 2017: 396,9 Mio. CHF) zunahm. Die Möglichkeit, bereits ab 10 000 CHF von einer professionellen Vermögensverwaltung zu profitieren, stösst bei den Kunden auf grosses Interesse. Als weitere Erfolgskomponente fiel der Handelserfolg mit 5,6 Mio. CHF (-0,2 Mio. CHF) leicht tiefer aus. Der übrige ordentliche Erfolg stieg auf 2,7 Mio. CHF (+1,1 Mio. CHF). Insgesamt steigerte die Bank Cler den Geschäftsertrag auf 123,5 Mio. CHF (+0,2 Mio. CHF).

«Wir konnten im ersten Halbjahr weiter wachsen und unseren Gewinn in einem anspruchsvollen Umfeld steigern. Dazu beigetragen haben ein besseres Zinsergebnis sowie  ein deutlich reduzierter Sachaufwand.»

Sandra Lienhart

CEO Bank Cler

Sachaufwand sinkt durch tiefere Kosten

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Geschäftsaufwand markant auf 86,6 Mio. CHF (-8,6 Mio. CHF), insbesondere weil die im letzten Jahr angefallenen Kosten für den Namenswechsel und die Neupositionierung wegfielen. Der Ausbau der digitalen Angebote und die Umsetzung des neuen Geschäftsstellenkonzepts wurden im ersten Halbjahr 2018 nahtlos fortgeführt. Insbesondere wurde die Smartphone-Bank Zak kontinuierlich weiterentwickelt. 2018 wurden zudem die vier Geschäftsstellen in Sion, Lugano, Locarno und Aarau umgebaut bzw. an neue, attraktivere Standorte verlegt. Die um 1,2 Mio. CHF höheren Abschreibungen sind eine Folge der Aktivierung der Umbaukosten der Vorperioden. Die übrigen Rückstellungen und Wertberichtigungen gingen auf ein bescheidenes Niveau von 0,2 Mio. CHF (-0,4 Mio. CHF) zurück.

Zak erfolgreich gestartet

Seit Ende Februar ist die Bank Cler mit der Smartphone-Bank Zak im Markt. Bis Mitte Jahr konnten über 25 000 Downloads mit einer erfreulichen Kundenkonversionsrate verzeichnet werden. Zak wird in hohem Tempo weiterentwickelt und ausgebaut. Die einfache Handhabung steht weiterhin im Vordergrund. So wurde auch die User Experience im Onboarding verbessert. Seit April können Zak-Kundinnen und -Kunden die Funktionalität mit der Aktivierung eines Plug-ins individuell erweitern. Das erste dieser Plug-ins ermöglicht kundenübergreifende gemeinsame Ausgabentöpfe. Ein Feature, welches insbesondere Personen schätzen, die in Wohngemeinschaften leben. Im Spätsommer folgen weitere neue Funktionen. Die bestehende Partnerschaft mit siroop läuft bis zur Einstellung des Online-Marktplatzes Ende Jahr weiter. Neue, in Zak integrierte Angebote, werden in den nächsten Monaten kommuniziert.

Ausblick: Höherer Gewinn trotz weiterer Investitionen

Im weiteren Jahresverlauf geht die Bank Cler von einem unverändert anspruchsvollen Umfeld und anhaltenden Negativzinsen aus. Damit bleiben die Herausforderungen auf der Ertragsseite in der zweiten Jahreshälfte bestehen. Durch den Wegfall verschiedener einmaliger Ausgaben im Jahr 2017 wird die Kostenseite im laufenden Jahr entlastet. Die Bank wird weiterhin die Chancen der digitalen Transformation nutzen, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und ihre Positionierung weiter zu stärken. Zusammenfassend rechnet die Bank Cler mit einem höheren Gewinnniveau als im Vorjahr.

 

Weitere Auskünfte erteilt:

Natalie Waltmann

Leiterin Kommunikation

Bank Cler AG, CEO Office

Telefon: +41 (0)61 286 26 03

E-mail: natalie.waltmann@cler.ch