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Hypotheken

Immobilienpreise in der Schweiz: Entwicklung & Prognosen

Der Traum vom Eigenheim ist in der Schweiz weit verbreitet. Doch die Immobilienpreise sind hoch und steigen in vielen Regionen weiter. Ob sich der Markt entspannt oder das Preisniveau erneut anzieht, beschäftigt Kaufinteressierte ebenso wie Eigentümerinnen und Eigentümer. Wer die Entwicklung im Blick behält, kann seine Wohnsituation besser einschätzen und frühzeitig handeln.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuelle Entwicklung: Die Immobilienpreise in der Schweiz sind derzeit vielerorts hoch. Je nach Lage zeigt sich ein stabiles oder leicht steigendes Preisumfeld. Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt in vielen Regionen stark, das Angebot ist begrenzt.
  • Regionale Unterschiede: In städtischen Gebieten wie Zürich, Basel oder Lausanne sind die Preise für Häuser und Wohnungen besonders hoch. In ländlicheren Regionen verläuft die Preisentwicklung meist moderater. Innerhalb der Kantone gibt es grosse Unterschiede.
  • Prognose: Expertinnen und Experten erwarten, dass sich die Immobilienpreise in der Schweiz mittelfristig seitwärts oder leicht steigend entwickeln. Die Teuerung am Bau und die anhaltende Nachfrage stützen die Preise. Kurzfristige Finanzierungen sind günstiger geworden, lange Laufzeiten bleiben teuer.
  • Hypothekarzinsen: Die Zinssituation spielt weiterhin eine zentrale Rolle für den Immobilienmarkt. Wer heute Wohneigentum erwerben möchte, sollte neben dem Kaufpreis auch die Finanzierung genau prüfen. Die Bank Cler unterstützt Sie mit fairen Hypothekarangeboten und persönlicher Beratung – für eine Lösung, die zu Ihrer Lebenssituation passt.

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Aktuelle Entwicklung der Immobilienpreise in der Schweiz

Nach zwei Jahren mit kaum steigenden oder sogar leicht sinkenden Preisen hat sich der Schweizer Immobilienmarkt 2025 spürbar belebt – eine Entwicklung, die sich 2026 fortsetzt. Unterstützt durch tiefere Finanzierungskosten und stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Jahresverlauf gestiegen. Seit März 2024 senkte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Leitzins schrittweise auf 0,0%, was Finanzierungen deutlich vergünstigt hat.

Die Nachfrage nach Wohneigentum hat aufgrund der niedrigeren Finanzierungskosten spürbar zugenommen. Dazu kommen laut Daten des Beratungsunternehmens Wüest Partner eine tiefe Leerstandsquote von nur 1,0% im Wohnsegment und ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig können hohe Kapitalzuflüsse die Preise in Regionen mit wenig Angebot sprunghaft steigen lassen.

 

Transaktionspreise: Veränderung

Grafik: Die Veränderung der Transaktionspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sind im Q1 2026 im Vergleich zum Vorjahres-Quartal um 4,3% bzw. 4,5% gestiegen.

Einfamilienhäuser

Im ersten Quartal 2026 sind die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz um 0,7% gestiegen. Über das Jahr betrachtet ergibt sich ein Anstieg von 4,3%, wie aus der aktuellen Marktanalyse von Wüest Partner hervorgeht. Die Nachfrage bleibt hoch – vor allem in Städten und wachstumsstarken Gemeinden, wo gut gelegene Objekte besonders gesucht sind. Gleichzeitig bremst das knappe Baulandangebot die Neubautätigkeit. Viele Haushalte setzen weiterhin auf ein Eigenheim, sei es zur Selbstnutzung oder als langfristige Wertanlage.

Wenn die Bank tiefere Hypothekarzinsen anbietet, nutzen Kaufinteressierte häufig die Chance, um sich den Wunsch nach einem Eigenheim zu erfüllen. Das wirkt sich direkt auf die Zahlungsbereitschaft aus. Die Hauspreise in der Schweiz bleiben damit in vielen Gebieten auf einem stabilen, teils steigenden Niveau.


Eigentumswohnungen

Im ersten Quartal 2026 sind die Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz laut Wüest Partner um 1,3% gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Zuwachs von 4,5%. Die Nachfrage bleibt insbesondere in Städten und Agglomerationen hoch. Gefragt sind vor allem Wohnungen in zentralen Lagen mit guter Anbindung und hoher Wohnqualität.

Bei Eigentumswohnungen zeigt sich die stärkere Nachfrage auch bei Anlegerinnen und Anlegern. Als Renditeobjekte profitieren sie vom aktuell tiefen Zinsniveau und den günstigeren Hypothekarzinsen. Gerade in urbanen Lagen mit knappem Angebot bleiben Wohnungen gefragt, was sich in den Preisen widerspiegelt.

Wie unterscheiden sich die Immobilienpreise in der Schweiz regional?

Die Immobilienpreise in der Schweiz zeigen je nach Region ein sehr unterschiedliches Bild. Für 2026 erwartet Wüest Partner die stärksten Zuwächse bei Eigentumswohnungen im Wallis (+4,0%) und in Graubünden (+3,8%), die von ihrer touristischen Attraktivität profitieren. Bei Einfamilienhäusern dürften Graubünden und die Zentralschweiz mit rund +4% am deutlichsten zulegen. Unterdurchschnittlich fällt das Wachstum voraussichtlich im Kanton Genf (+1,1%) und im Tessin (+1,0%) aus, wo das bereits hohe Preisniveau beziehungsweise die demografische Alterung bremst.

Starke Preissteigerungen lassen sich oft mit der guten Lage und einer hohen Nachfrage erklären. In städtischen Regionen mit guter Anbindung und attraktiver Infrastruktur ist der Wunsch nach Wohneigentum besonders gross. Gleichzeitig treibt der Zuzug in wirtschaftlich starke Gebiete die Preise zusätzlich. In einigen Regionen mit zuvor moderater Entwicklung kam es zu Nachholeffekten, während andere Märkte, etwa im Tessin, zeitweise leicht rückläufig waren. Auch gesetzliche Vorgaben wie das Zweitwohnungsgesetz oder lokale Bauvorschriften wirken sich auf das Angebot und damit auf die Preisentwicklung aus.

Eine junge Familie blickt auf die verschneite Terrasse vom Wohnzimmer ihres Eigenheims aus.

Wie haben sich die Immobilienpreise in der Schweiz in den letzten Jahren entwickelt?

Nach Jahren mit stabiler Entwicklung haben die Immobilienpreise in der Schweiz ab 2020 wieder deutlich zugelegt. Besonders während der Niedrigzinsphase war Wohneigentum sehr gefragt. Das spiegelt sich in den Preisentwicklungen der letzten Jahre klar wider:

  • Starke Zuwächse zwischen 2018 und 2023: In diesem Zeitraum stiegen die Preise für Einfamilienhäuser um durchschnittlich 20,6%, bei Eigentumswohnungen betrug das Plus sogar 24,1%. Die Nachfrage war landesweit hoch, das Angebot knapp.
  • Verlangsamung ab 2024: Seit 2024 hat sich die Dynamik etwas abgeschwächt. Die Immobilienpreise in der Schweiz stiegen weiter, aber weniger schnell als in den Jahren zuvor.
  • Mieten stiegen stärker: Parallel zum Kaufmarkt zogen auch die Mieten an. Das sorgte für zusätzlichen Druck auf dem Wohnungsmarkt und verstärkte das Interesse am Eigentum.
  • Langfristiger Aufwärtstrend: Seit dem Jahr 2000 haben sich die Immobilienpreise in der Schweiz mehr als verdoppelt. In einzelnen Regionen, vor allem in städtischen Zentren, fällt die Wertsteigerung noch deutlich höher aus.
Eine junge Familie blickt auf die verschneite Terrasse vom Wohnzimmer ihres Eigenheims aus.



Prognose: Wie werden sich die Immobilienpreise in der Schweiz in Zukunft entwickeln?

Nach mehreren Jahren mit starkem Wachstum dürfte sich die Preisentwicklung von Schweizer Immobilien im Jahr 2026 etwas beruhigen. Das zeigt die aktuelle Prognose des Beratungsunternehmens Wüest Partner. Die Rahmenbedingungen bleiben grundsätzlich günstig, doch die konjunkturelle Abschwächung, vorsichtigere Kaufentscheide und ein leicht wachsendes Angebot führen zu einer verlangsamten Dynamik. Trotzdem gehen Marktanalysen von Wüest Partner weiterhin von steigenden Immobilienpreisen in der Schweiz aus, wenn auch in moderaterem Tempo:

  • Verlangsamter Anstieg erwartet: Für 2026 wird mit einem Preisanstieg von rund 2,8% bei Eigentumswohnungen und 3,1% bei Einfamilienhäusern gerechnet. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, fällt aber weniger stark aus als in den Vorjahren.
  • Wohnrenditeliegenschaften im Plus: Als Kapitalanlage werden Wohnrenditeliegenschaften voraussichtlich um 1,5 bis 2,0% zulegen. Wichtig für die Preisentwicklung sind hier insbesondere Lage, Gebäudezustand und nachhaltige Investitionen.
  • Stabile Rahmenbedingungen: Die SNB hat ihren Leitzins im Juni 2026 bei 0,0% belassen. Auch für 2026 rechnet sie mit tiefer Inflation und moderatem Wirtschaftswachstum, was für stabile Finanzierungsbedingungen spricht.
  • Neubauten und Umbauten legen zu: Die Bauinvestitionen dürften 2026 weiter zunehmen, angetrieben vor allem vom Umbau, während sich der Neubau nur langsam erholt. Besonders im Umbausegment dürften viele Eigentümerinnen und Eigentümer Sanierungsprojekte vorziehen – auch im Hinblick auf die Abschaffung des Eigenmietwerts.
  • Risiken bleiben bestehen: Eine schwächere Konjunktur oder Unsicherheiten am Arbeitsmarkt könnten die Nachfrage dämpfen. Umgekehrt kann eine erneute Angebotsverknappung oder starke Zuwanderung zu neuem Preisdruck führen.


Wie entwickeln sich die Hypothekarzinsen in der Schweiz?

Die SNB hat ihren Leitzins zuletzt im Juni 2026 bestätigt und lässt ihn weiterhin bei 0,0% (Stand: 07.2026). Bei einer Teuerung von 0,6% im Mai 2026 und einem erwarteten Wirtschaftswachstum von rund 1% sieht sie keinen Anpassungsbedarf. Ein starker wirtschaftlicher Impuls ist nicht in Sicht, weshalb für den weiteren Jahresverlauf 2026 mit keiner raschen Änderung zu rechnen ist und die Zinsentwicklung insgesamt stabil bleiben dürfte.

Die Renditen von Schweizer Staatsanleihen sind zuletzt leicht gesunken und bewegen sich auf tiefem Niveau. Sollte sich die Wirtschaft in der Eurozone weiter erholen, könnten auch die langfristigen Hypothekarzinsen in der Schweiz 2026 leicht anziehen. Ein abrupter Anstieg ist jedoch unwahrscheinlich. Solange die Nationalbank an ihrem Kurs festhält, bleiben SARON-Hypotheken voraussichtlich auf tiefem Niveau und bewegen sich eher seitwärts.

Wer ein Eigenheim plant oder bestehende Hypotheken prüfen möchte, sollte die Zinsentwicklung dennoch aufmerksam verfolgen. Denn auch kleine Veränderungen können Auswirkungen auf die Immobilienfinanzierung haben. Die Bank Cler unterstützt Sie dabei mit transparenten Hypothekarangeboten und persönlicher Beratung, damit Ihre Finanzierung auch in Zukunft zu Ihnen passt.

Die aktuellen Hypothekarzinsen der Bank Cler finden Sie übersichtlich auf unserer Website. Wie sich das aktuelle Zinsumfeld für Ihre Hypothek nutzen lässt, lesen Sie in unserem Beitrag «Zinssituation 2026 – Jetzt die eigene Hypothek clever planen».

Lassen Sie sich beraten

Häufige Fragen zu den Immobilienpreisen in der Schweiz

Der Immobilienmarkt in der Schweiz wird von mehreren Entwicklungen beeinflusst. Neben der Zinspolitik der SNB und der demografischen Entwicklung spielen auch regionale Unterschiede und politische Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle:

  • Demografie und Zuwanderung: Ein starkes Bevölkerungswachstum, vor allem durch Zuwanderung, erhöht die Nachfrage nach Wohnraum – besonders in Städten und Agglomerationen. Auch die Zunahme kleinerer Haushalte wirkt sich auf den Bedarf aus.
  • Zinsen und Finanzierung: Die Zinssenkungen der SNB wirken sich direkt auf die Hypothekarzinsen aus. Zinssenkungen machen den Kauf von Immobilien attraktiver, während steigende Zinsen die Finanzierung erschweren können.
  • Angebot und Nachfrage: In vielen Regionen übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das vorhandene Angebot. Die Bautätigkeit bleibt hinter dem Bedarf zurück, was die Immobilienpreise in der Schweiz zusätzlich unter Druck setzt.
  • Baukosten und Fachkräftemangel: Hohe Baukosten und fehlende Fachkräfte bremsen den Neubau. Das führt zu weniger neuen Wohnungen und erhöht langfristig die Kauf- und Mietpreise.
  • Regionale Unterschiede: Der Immobilienmarkt in der Schweiz ist stark lokal geprägt. Was in Zürich gilt, muss nicht für das Tessin oder das Berner Oberland gelten. Aspekte wie Lage, Infrastruktur oder Steuerbelastung beeinflussen die Preise unterschiedlich.
  • Politik und Regulierung: Zonenpläne, Steuerpolitik oder baurechtliche Vorschriften haben direkten Einfluss auf das Angebot. Auch Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden für Investitionen immer wichtiger.

Ein spürbarer Rückgang der Immobilienpreise in der Schweiz ist kurzfristig eher unwahrscheinlich. Für 2026 rechnen Fachleute jedoch mit einer ruhigeren Marktphase. Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte etwas abnehmen, während gleichzeitig wieder mehr gebaut wird. Diese Entwicklung kann in bestimmten Regionen zu einer Entlastung führen. In einzelnen Märkten sind daher mittelfristig stagnierende oder leicht sinkende Preise möglich.

Ein landesweites Platzen einer Immobilienblase gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. Die Zinsen sind tief, und das Angebot bleibt begrenzt. In einigen Städten wie Zürich oder Genf sehen Fachleute jedoch Anzeichen einer Überhitzung. Die Preise sind dort im Verhältnis zu Einkommen und Mieten besonders stark gestiegen. Das Risiko ist also real, aber vor allem regional begrenzt.

Die Hauspreise steigen weiterhin, wenn auch nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt hoch, während das Angebot begrenzt ist. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Hauspreisentwicklung in der Schweiz positiv bleibt. In gefragten Lagen ist der Druck auf die Preise besonders spürbar. Auch wenn sich das Wachstum etwas verlangsamt, bleibt der Markt insgesamt auf einem hohen Niveau.

Die Wohnungspreise in der Schweiz steigen weiter, auch wenn sich das Tempo etwas verlangsamt hat. Besonders in städtischen Zentren bleibt die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hoch, was die Preise auf einem hohen Niveau hält. In ländlicheren Regionen ist die Entwicklung stabiler. Insgesamt zeigt sich der Wohnungsmarkt weiterhin attraktiv, nicht zuletzt wegen der tiefen Zinsen und leicht sinkender Mietpreise. Regional bestehen jedoch grosse Unterschiede, die den Preisverlauf unterschiedlich beeinflussen.

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