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Zeit, über Geld zu reden.

Anlegen ist kein Privileg für Reiche

Um beim Anlegen professionell unterstützt zu werden, muss man reich sein. So denken immer noch viele – nur stimmt es nicht, denn der kompetente Umgang mit Geld ist heute keine Frage des Vermögens mehr. Heutzutage können alle von den Vorteilen einer professionellen Vermögensverwaltung profitieren.

High Net Worth Individuals. Der etwas sperrige Begriff aus dem Private Banking meint sehr vermögende Kunden, die aus diesem Grund eine speziell gute Beratung erfahren. In der Regel ist man mit einer Anlagesumme von einer Million Franken dabei.

Die Idee, dass man reich sein muss, um sein Vermögen an der Börse anzulegen, scheint auch in der Bevölkerung verbreitet zu sein. Anders sind die Resultate einer repräsentativen Umfrage von moneyland.ch und dem Marktforschungsinstitut GfK Switzerland* nicht zu erklären: Gemäss dieser besitzen über 60 Prozent der Befragten keine Aktien, 75 Prozent keine aktiven Anlagefonds. Bei den anderen Anlageklassen – ausser Bargeld und Säule 3a – ist die Quote sogar noch tiefer.

Nur ist ein «mittelgrosses» oder sogar «grosses» Guthaben, wie es gemäss der Moneyland-Umfrage jeder Zweite auf dem Privatkonto hat, eine denkbar schlechte Idee. Da die Zinsen praktisch gegen null tendieren, schrumpft das reale Vermögen je nach Inflationsrate sogar. Reiche wissen das, wie die Umfrage zeigt: Je grösser das Vermögen, desto mehr wird investiert. Nicht nur absolut, sondern auch relativ.

Verkehrte Welt

Dabei sollte es doch gerade anders sein. Wer noch kein riesiges Vermögen besitzt, hat es in der Regel selbst erarbeitet – und sollte darum erst recht dafür besorgt sein, dass es nicht wieder weniger wird. Oder eben sogar wächst. Somit kommt man nicht umhin, sein Geld woanders als auf dem Privatkonto zu lagern.

Das ist heute einfacher denn je, besonders wenn man nicht reich ist. Und wenn das Argument gegen Investitionen «Ich habe keine Ahnung von der Börse» lauten sollte, haben wir gleich noch eine gute Neuigkeit: So ergeht es allen Menschen dieser Welt, die sich einem neuen Thema öffnen. Das lässt sich ändern – mit dem Lesen dieses Blogs machen Sie den ersten Schritt.

(Nicht) Anlegen wie Warren Buffett

Niemand wird als Anleger geboren – ausser vielleicht Investment-Legende Warren Buffett. 1941, im zarten Alter von elf Jahren, kaufte er seine ersten Aktien, heute ist er über 80 Milliarden Dollar schwer.

Was man vom 88-jährigen Amerikaner lernen kann, sind die beiden wichtigsten Anlagegrundsätze, die er verkörpert wie kein Zweiter: Er investiert nur in Produkte, die er versteht. Und sein Anlagehorizont ist lang, sehr lang. Genauso sollten Sie auch vorgehen.

Buffett beschäftigt sich seit Jahrzehnten tagein, tagaus mit nichts anderem als der Börse. Der Mann weiss alles, was es über sie zu wissen gibt, und darum sind seine Anlageoptionen ausgesprochen vielfältig. Als Neuanleger ist die Auswahl an Anlageprodukten, die man gleich gut versteht, naturgemäss beschränkt. Der beste Weg in die neue Anlagewelt ist darum, sich erst mal bei der Wahl der richtigen Strategie begleiten zu lassen und dann die Umsetzung in die Hände von Fachleuten zu legen. Und genau dieser Mechanismus war bisher Reichen vorbehalten, die ihre eigenen Anlageprofis für sich arbeiten liessen. Die «Anlagelösung» der Bank Cler funktioniert aber genauso! Denn es kann doch nicht sein, dass nur Reiche mit ihrem Geld von den Vorteilen einer professionellen Vermögensverwaltung profitieren!

Ja, aber…

Risikolos ist Anlegen selbstredend nicht. Kurse können sich negativ entwickeln. Und hin und wieder kommt es zu Verlusten oder gar Krisen. Hier kommt die zweite Maxime von Buffett zum Zug: der lange Anlagehorizont. Kursverluste sind nur dann ein Problem, wenn man genau dann verkaufen muss. Wer lange genug warten kann, sitzt negative Entwicklungen in der Regel einfach aus.

Wem aber heftige Kursschwankungen schlaflose Nächte bereiten, sollte sicher zuerst in eine risikoarme Strategie investieren. Und sich genau beraten lassen. Denn der kompetente Umgang mit Geld ist definitiv keine Frage des Vermögens mehr, sondern nur der richtigen Beratung.

Wie Sie einfach und auch ohne Riesenvermögen anlegen, erfahren Sie hier.

 

* Quelle: Moneyland-Studie: Wie die Schweiz ihr Geld anlegt, 2018