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Die Pensionierung planen

Du hast noch ein paar Jahre bis zur Rente. Wie sieht dein Bezugsplan aus? Wie sehen die Möglichkeiten zur Steueroptimierung aus?

3 Tipps für alle zwischen 50 und 60

  • Verschaffe dir einen Überblick über deine voraussichtliche AHV- und Pensionskassenrente.
  • Prüfe Steueroptimierungsmöglichkeiten mit einer Fachperson.
  • Beziehe Vorsorgeexpertinnen und -experten in deine Planung mit ein – im Optimalfall zehn Jahre vor geplanter Pensionierung.

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Alles Wichtige zum Thema Vorsorgen

  • Empfohlen

    Säule 3a

    Hast du alle Säule-3a-Vorteile ausgeschöpft?

    Es lohnt sich, denn das angesparte Guthaben gehört komplett dir und kennt keinen Umwandlungssatz oder Koordinationsabzug.

    • Maximalbetrag: Zahle wenn möglich jedes Jahr den gesetzlichen Maximalbetrag ein und ziehe ihn vom steuerbaren Einkommen ab. 
    • Beitragslücken nachzahlen: Verpasste Säule-3a-Einzahlungen im Jahr 2025 kannst du unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich einzahlen und auch steuerlich abziehen.
    • Gestaffelt beziehen: Möglicherweise lohnt es sich, das Vorsorgeguthaben frühzeitig auf mehrere Konten zu verteilen und durch das gestaffelte Beziehen in verschiedenen Steuerjahren die Steuerlast zu reduzieren. Ob das bei dir sinnvoll ist, erfährst du in unserem Blog.

     

  • Rente oder Kapital

    Wie möchtest du dein Pensionskassenguthaben beziehen?

    Vor der Pensionierung musst du entscheiden, wie du dein Guthaben aus der Pensionskasse beziehen möchtest: als lebenslange Rente, als einmaliges Kapital oder als Kombination aus beidem.

    Die Rente bietet dir ein regelmässiges Einkommen und Planungssicherheit. Mit einem Kapitalbezug bist du flexibler, trägst aber selbst die Verantwortung dafür, wie du das Geld einsetzt und anlegst. Welche Variante besser zu dir passt, hängt unter anderem von deiner finanziellen und familiären Situation, deinen persönlichen Zielen und den steuerlichen Auswirkungen ab.

    Mehr über Rente oder Kapital erfahren

    Hast du deinen Pensionskassenausweis zur Hand? Gemeinsam können wir deine Vorsorgesituation analysieren und die passende Lösung finden.

  • Risiken minimieren

    Passt deine Anlagestrategie noch zu deinem verbleibenden Anlagehorizont?

    Sind deine Säule-3a-Gelder angelegt? Dann ist es ganz wichtig, dass du frühzeitig anfängst, das Risiko zu minimieren, und nicht mit dem grössten Aktienanteil in die Rente steuerst. Prüfe, ob du Gewinne mitnehmen möchtest, und reduziere bei Bedarf die Aktienquote.

    Gut zu wissen: Viele wollen das Vorsorgegeld bei der Pensionierung mit 65 Jahren noch gar nicht wirklich beziehen, da sie nicht darauf angewiesen sind, oder haben mehrere Konten, die gestaffelt bezogen werden können. In dieser Situation könntest du das angelegte Vorsorgegeld verkaufen und die gleiche Anzahl Wertschriften zum gleichen Kurs im Wertschriftendepot wieder einkaufen. So kannst du das Vorsorgegeld ohne Verlust weiterlaufen lassen.

  • Strategisch beziehen

    Wie sieht dein Bezugsplan allgemein aus?

    Bei der Pensionierung zählt nicht nur, wie du dein Pensionskassenguthaben beziehst. Entscheidend ist das Zusammenspiel deiner gesamten Vorsorge und deines Vermögens: AHV, Pensionskasse, Säule 3a und weitere Vermögenswerte.

    Ein Bezugsplan zeigt dir, wann du auf welche Gelder zurückgreifst und wie lange sie reichen sollen. Dabei werden die verschiedenen Bezüge aufeinander abgestimmt und auch mögliche steuerliche Auswirkungen berücksichtigt.

    Plane frühzeitig und bestimme, wie deine Pensionierung aussieht. Mit unserer Finanzplanung erhältst du ein harmonisches Gesamtkonzept und Antworten auf deine individuellen Fragen.

  • Pensionskasseneinkauf

    Lohnt sich ein Pensionskasseneinkauf für mich?

    Besteht Einkaufspotenzial, kannst du zusätzliche Beträge einzahlen, die Altersrente beziehungsweise Alterskapital aufbessern und deine Steuern optimieren. Bevor du das tust, frage dich, wie gut deine Pensionskasse ist und wer das Geld bekommt, wenn du früh verstirbst.

    Unser Tipp: zuerst immer in die Säule 3a einzahlen und erst wenn du dich beraten lassen hast, in die Pensionskasse einkaufen.

    Beachte unbedingt, dass du nach einem Pensionskasseneinkauf für drei Jahre keinen Kapitalbezug vornehmen darfst, sonst musst du den Steuervorteil zurückzahlen und könnte dies von der Steuerbehörde als Steuerumgehung taxiert werden. Das gilt nicht nur bei Pensionierung, sondern auch für Wohneigentum oder den Start in die Selbstständigkeit.

     

«Wenn du sicherstellen willst, dass du von deiner Einzahlung zur Schliessung der Vorsorgelücke direkt profitierst, und im Alter flexibler über dein Kapital verfügen möchtest, ist die ordentliche und nachträgliche Einzahlung in die Säule 3a besser als ein PK-Einkauf.»
Evelyne Jungo, Vorsorgeexpertin der Bank Cler

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