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Anlegen und Vorsorgen

Mit nachhaltigen Anlagen vorsorgen: Darauf sollten Sie achten

Nachhaltige Anlagen erfreuen sich auch beim Wertschriftensparen für die private Altersvorsorge immer grösserer Beliebtheit, auch wegen der soliden Renditechancen. Aber nachhaltig ist nicht immer gleich nachhaltig – erfahren Sie hier, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, damit Rendite und Nachhaltigkeit stimmen.

Von Ihrer Vorsorge mit nachhaltigen Anlagen profitieren auch zukünftige Generationen.

Ennio Perna

Leiter Fachstelle Nachhaltigkeit
«Nachhaltige Unternehmen zeichnen sich durch zukunftsträchtige Geschäftsmodelle, tiefere Reputationsrisiken und attraktive Renditechancen aus.»

Fair Trade, Bioqualität, Demeter-Siegel – immer mehr Menschen kaufen Produkte, die mit Rücksicht auf die Gesellschaft, die Umwelt oder das Tierwohl hergestellt wurden. Das ist auch in der Finanzwelt zu spüren. Immer mehr Menschen möchten das auch in ihrer privaten Altersvorsorge umsetzen. Dies verdeutlichen auch die Zahlen für nachhaltige Anlagen in der Schweiz: Ende 2020 waren in der Schweiz 1 520 Milliarden Franken nachhaltig investiert – das entspricht einem Zuwachs von über 31 Prozent gegenüber 2019.

Die hohe Nachfrage hat einen einfachen Grund: Verantwortungsvolles Investieren und Renditechancen schliessen sich längst nicht mehr aus. Was aber zeichnet nachhaltige Anlagen aus? Und woraus müssen Sie bei der Auswahl achten, damit Rendite und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen?

1. Strenger Auswahlprozess
Möchten Sie Ihr Vorsorgegeld nachhaltig investieren, sind beispielsweise Kohleunternehmen keine Bereicherung für das Portfolio. Und wem soziale Verantwortung wichtig ist, der verzichtet gerne auf Investments in die Waffen- oder die Tabakproduktion. Konsequente Nachhaltigkeitskriterien stellen sicher, dass solche Branchen vollständig ausgeschlossen werden; auch da sie aus Risikooptik zu problematisch sind. Dieses Ausschlussverfahren schränkt zwar die Anlagemöglichkeiten etwas ein, aber dafür stellt es ein griffiges Instrument zur Risikominimierung dar.

2. Kein Renditenachteil
Viele Anlegerinnen und Anleger glauben immer noch, dass sie bei nachhaltigen Investments auf Rendite verzichten müssen. Das ist falsch. Der finanzielle Aspekt ist genauso wichtig wie bei traditionellen Anlagen. Nur dass nebst den finanziellen Kennzahlen noch zusätzlich Umwelt- und Sozialkriterien im Auswahlprozess berücksichtigt werden. Und dies zahlt sich langfristig aus:
Im Performancevergleich zwischen dem konventionellen Index MSCI World und dem nachhaltigen MSCI World Sustainability Index (SRI) schnitt der nachhaltige Index um mehr als einen Prozentpunkt besser ab. Und auch unsere Anlagelösung «Nachhaltig Ausgewogen») kann sich im Konkurrenzvergleich mit ähnlichen, konventionell investierten Anlagestrategien sehen lassen, wie der Performancechart zeigt.

Herausragende Performance - auch in Krisenzeiten
Bank Cler Anlagelösung Nachhaltig Ausgewogen Vorsorge seit der Lancierung der nachhaltigen Anlagelösung (27. Juli 2017)

3. Ökonomie, Ökologie und Soziales
Ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsportfolio verbindet Ökonomie, Ökologie und Soziales. So profitieren Sie gleichzeitig von zukunftsträchtigen Geschäftsmodellen, tieferen Reputationsrisiken und attraktiven Renditechancen. Finanzexperten gehen nämlich davon aus, dass Unternehmen, welche Klimaziele oder wichtige soziale Themen ignorieren, an den Kapitalmärkten auf lange Sicht schlechter bewertet werden. Was viele nicht wissen: Für die Mehrheit der erfolgreichen Firmen ist nachhaltiges Wirtschaften längst zu einem wichtigen Unterscheidungskriterium geworden. Entsprechend setzen sie sich für die Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitsleistung ein.

4. ESG ist Trumpf
«Nachhaltige Anlagen» ist kein geschützter Begriff. Deswegen hat jeder Anbieter seine eigene Methodik, um die Nachhaltigkeit eines Unternehmens oder seines Portfolios zu überprüfen. Nicht alle gehen gleich weit. Aber wo nachhaltig draufsteht, sollte auch Nachhaltiges drin sein. Sie möchten ja die Gewissheit haben, dass Ihr Geld dorthin fliesst, wo Standards eingehalten werden. Im schlimmsten Fall sind diese vermeintlich nachhaltigen Wertschriften überhaupt nicht grün, ökologisch oder sozial.
International hat sich für die Bestimmung, wie nachhaltig eine Geldanlage respektive die darin enthaltenen Unternehmen sind, die sogenannte ESG-Analyse durchgesetzt:

  • E steht für «Environmental», also Umwelt.
  • S steht für «Social», also Soziales.
  • G steht für «Governance», also Unternehmensführung.

  • Anhand umfangreicher ESG- Kriterien wird geprüft, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert. Und zwar nicht nur, ob ökologische Kriterien eingehalten, sondern auch, ob soziale und unternehmerische Standards berücksichtigt werden. Wir bei der Bank Cler stellen sicher, dass die investierten Unternehmen und Fonds eine umfassende ESG-Analyse durchlaufen haben.

    5. Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
    In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Ereignisse, die veranschaulichen, wie gravierend sich nicht nachhaltige Geschäftsaktivitäten auf den Unternehmenserfolg auswirken können. Dazu zählen beispielsweise der Untergang der BP-Ölplattform Deepwater Horizon, zahlreiche Bilanzfälschungen oder der VW-Abgas-Skandal. Zukünftig werden jene Unternehmen das Vertrauen der Kunden erhalten, welche Nachhaltigkeit konsequent in ihre Geschäftsmodelle einbinden. So fordert die EU vom Finanzmarkt, standardmässig nachhaltige Kriterien in die Anlageprodukte zu integrieren. Und auch aus Sicht des Schweizer Bundesrates gehört es heute zur treuhänderischen Pflicht, beim Geldanlegen die Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.


    «Rendite und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand – investieren Sie mit Weitsicht – auch Ihre Säule 3a.»
    Lassen Sie sich beraten.

    Wir freuen uns, Sie in einem persönlichen Gespräch beraten zu dürfen.

    Diese Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken. Für die Strategiefonds verweisen wir auf den Prospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen. Sie können diese kostenlos auf unserer Website unter cler.ch sowie in Papierform in allen Geschäftsstellen der Bank Cler, bei der Fondsleitung oder bei der Depotbank beziehen.