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Immobilienfonds: Ihr Einstieg in den Immobilienmarkt ohne eigenes Objekt

In Immobilien investieren, ohne selbst ein Objekt zu kaufen? Immobilienfonds machen genau das möglich. Sie beteiligen sich gemeinsam mit anderen Anlegerinnen und Anlegern am Immobilienmarkt und investieren in verschiedene Objekte. Dabei können Sie von möglichen Wertsteigerungen profitieren. Immobilienfonds können eine mögliche Ergänzung im Portfolio sein, um Ihre Anlage breiter zu streuen. So nutzen Sie die Chancen von Immobilien, ohne sich um Kauf, Unterhalt oder Vermietung kümmern zu müssen.

Eine Frau informiert sich darüber, wie Immobilienfonds funktionieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Immobilienfonds investieren in Immobilien oder Immobilienprojekte. Durch den Erwerb von Anteilen können Sie sich indirekt am Immobilienmarkt beteiligen, ohne selbst ein Objekt kaufen zu müssen.
  • Arten: Immobilienfonds unterscheiden sich vor allem darin, wie flexibel sie investieren können und wo die Immobilien liegen. Einige Fonds sind einfach handelbar, andere haben eine feste Laufzeit. Zudem investieren manche in der Schweiz, andere weltweit oder in unterschiedliche Nutzungsarten wie Wohnen oder Gewerbe.
  • Chancen und Risiken: Eine Geldanlage in Immobilienfonds kann eine Kombination aus laufenden Erträgen und potenzieller Wertsteigerung bieten, wobei die Rendite von der Art des Fonds abhäng. Gleichzeitig bestehen Risiken durch Marktschwankungen oder Veränderungen im Immobilienmarkt.
  • Investieren mit der Bank Cler: Ob Sie selbstständig in Immobilienfonds investieren oder Ihr Vermögen professionell verwalten lassen möchten, die Bank Cler unterstützt Sie mit passender Anlageberatung und Vermögensverwaltung. So finden Sie eine Lösung, die zu Ihren Zielen passt.

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Immobilienfonds: Was ist das?

Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der das Geld der Anlegerinnen und Anleger in Immobilien investiert. Sie erwerben Anteile am Fonds und beteiligen sich damit indirekt an mehreren Objekten, statt selbst eine Liegenschaft zu kaufen. Fachleute verwalten das Fondsvermögen und investieren es typischerweise in Wohn- und Geschäftsliegenschaften.

Wie funktionieren Immobilienfonds?

Immobilienfonds funktionieren nach dem Grundprinzip eines Investmentfonds: Viele Anlegerinnen und Anleger bündeln ihr Kapital und investieren es gemeinsam, in diesem Fall in Immobilien oder Bauprojekte. So läuft das konkret ab:

  • Anteile erwerben: Sie investieren einmalig oder regelmässig Geld und erhalten dafür Anteile am Immobilienfonds.
  • Gemeinsam investieren: Das gesammelte Fondsvermögen fliesst in unterschiedliche Immobilien wie Wohnliegenschaften, Bürogebäude oder Einkaufszentren.
  • Erträge entstehen: Die Immobilien bringen Mieteinnahmen oder erzielen beim Verkauf Erlöse.
  • Ertragsverteilung: Der Fonds schüttet Einnahmen an Anlegerinnen und Anleger aus oder legt sie im Fonds wieder an.
  • Fondsmanagement steuert: Fachleute entscheiden, welche Immobilien sie kaufen oder verkaufen, und entwickeln den Fonds laufend weiter.
  • Liquidität erhalten: Der Fonds hält einen Teil des Vermögens in liquider Form, um Rücknahmen abzuwickeln.
  • Ein- und Ausstieg unterscheiden sich: Bei offenen Immobilienfonds hängt der Ein- und Ausstieg davon ab, ob die Anteile börslich gehandelt oder über die Fondsleitung zurückgegeben werden. Geschlossene Immobilienfonds haben eine feste Laufzeit, während der das Kapital gebunden ist.

Arten von Immobilienfonds

Immobilienfonds unterscheiden sich vor allem darin, wie sie investieren können und in welche Immobilien und Projekte Ihr Geld fliesst. Diese Unterschiede können sich auf Erträge, Risiken und die Flexibilität Ihrer Anlage auswirken. Im Folgenden lernen Sie die gängigsten Arten von Immobilienfonds kennen.

In Immobilienfonds investieren: Die Arten im Überblick

Offene und geschlossene Immobilienfonds unterscheiden sich vor allem in ihrer Flexibilität und Laufzeit. Für Anlegerinnen und Anleger zeigt sich das vor allem beim Ein- und Ausstieg sowie bei der Struktur der Investition:

Offene Immobilienfonds

  • geeignet für Anlegerinnen und Anleger, die flexibel investieren möchten
  • Sie können Ihre Anteile – sofern der Fonds kotiert ist – börsentäglich kaufen oder verkaufen
  • investieren meist in mehrere Immobilien

Geschlossene Immobilienfonds

  • eher geeignet für erfahrene Anlegerinnen und Anleger mit längerem Anlagehorizont
  • investiertes Geld ist für eine feste Laufzeit gebunden
  • investieren häufig in einzelne Projekte oder wenige Objekte

Immobilienfonds handeln Sie entweder an der Börse oder über eine Fondsleitung. Die Merkmale dieser zwei Varianten sind:

Kotierte Immobilienfonds

  • an der Börse gehandelt
  • Preise schwanken je nach Angebot und Nachfrage
  • Preise sind jederzeit einsehbar und ändern sich laufend

Nicht kotierte Immobilienfonds

  • Ein- und Ausstieg erfolgt über die Fondsleitung
  • Preise basieren auf dem geschätzten Wert der Liegenschaften
  • Preise werden periodisch ermittelt und nicht laufend über den Börsenhandel gebildet

Immobilienfonds können sich auf unterschiedliche Regionen konzentrieren. Der geografische Fokus beeinflusst die Diversifikation und die Entwicklungsmöglichkeiten:

Immobilienfonds aus der Schweiz

  • investieren in den Schweizer Immobilienmarkt
  • Fokus auf lokale Wohn- und Geschäftsliegenschaften
  • Entwicklung hängt stark vom heimischen Markt ab

Internationale Immobilienfonds

  • investieren in mehrere Länder oder Regionen
  • breitere Streuung über verschiedene Märkte
  • mögliche Währungsrisiken

Ein weiterer Unterschied liegt in der Art der Immobilien, in die ein Fonds investiert. Je nach Nutzung unterscheiden sich Ertragsstruktur und Stabilität:

Wohnimmobilienfonds

  • investieren vor allem in Wohnliegenschaften
  • Mieteinnahmen können je nach Marktumfeld vergleichsweise stabil sein
  • weniger abhängig von wirtschaftlichen Schwankungen

Gewerbeimmobilienfonds

  • Fokus auf Büro-, Industrie- oder Verkaufsflächen
  • höhere Ertragschancen möglich
  • stärker von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig

Gemischte Immobilienfonds

  • kombinieren verschiedene Nutzungsarten
  • breitere Diversifikation innerhalb des Fonds

Immobilienfonds unterscheiden sich auch darin, wie sie verwaltet werden. Dabei geht es vor allem um die Rolle des Fondsmanagements:

Aktive Immobilienfonds

  • Fondsmanagement wählt selektiv Immobilien aus
  • Ziel ist es, Immobilien gezielt auszuwählen, um eine bessere Rendite als der Markt zu erzielen
  • höhere Kosten möglich

Passive Immobilienfonds

  • bilden einen bestehenden Marktindex ab
  • häufig über börsengehandelte Produkte wie ETFs umgesetzt die Immobilienindizes abbilden
  • meist kostengünstiger, da kein aktives Fondsmanagement erfolgt

Worauf Sie bei der Wahl von Immobilienfonds achten sollten

Wenn Sie in Immobilienfonds investieren möchten, ist die angestrebte Rendite nicht der einzige Entscheidungskriterium. Diese Punkte helfen Ihnen, den passenden Fonds für Ihr Portfolio zu finden:

  • Flexibilität beim Kauf und Verkauf: Überlegen Sie sich, wie schnell Sie Ihr investiertes Geld wieder benötigen. Offene Immobilienfonds sind meist einfacher handelbar, während geschlossene Immobilienfonds Ihr Kapital länger binden.
  • Regionale Ausrichtung: Prüfen Sie, ob der Fonds in der Schweiz oder international investiert. Immobilienfonds aus der Schweiz bieten Zugang zum heimischen Immobilienmarkt in CHF, während globale Fonds breiter diversifizieren, allerdings Währungsschwankungen unterliegen können.
  • Art der Immobilien: Achten Sie darauf, ob der Fonds in Wohnliegenschaften, Bürogebäude oder gemischt investiert. Je nach Ausrichtung unterscheiden sich Schwankungen, Ertragsstruktur und Marktabhängigkeit.
  • Grösse und Streuung: Ein breit diversifizierter Fonds kann die Abhängigkeit von einzelnen Objekten verringern. So sind Sie weniger von einzelnen Immobilien abhängig.
  • Preis im Verhältnis zum Wert: Achten Sie darauf, ob ein Fondsanteil mit einem Auf- oder Abschlag auf den geschätzten Immobilienwert gehandelt wird. Liegt der Preis darüber, spricht man von einem Agio, darunter von einem Disagio. Ein hoher Aufschlag kann die Rendite des Immobilienfonds beeinflussen.
  • Fondsdomizil: Der Sitz des Fonds kann Auswirkungen auf Ausschüttungen haben, da unterschiedliche steuerliche Regelungen gelten. Bei Immobilienfonds aus der Schweiz sind diese für Anlegerinnen und Anleger oft einfacher nachvollziehbar als bei Fonds mit Sitz im Ausland.

Chancen und Herausforderungen von Immobilienfonds

Immobilienfonds können eine Ergänzung für Ihr Portfolio sein, bringen aber wie jede Geldanlage auch gewisse Risiken mit sich. Ein Blick auf die Chancen und Herausforderungen unterstützt Sie bei der Entscheidung:

  • Chancen von Immobilienfonds

    • Einfacher Zugang: Sie investieren in Immobilien, ohne für Kauf, Verwaltung oder Vermietung verantwortlich zu sein.
    • Breite Diversifikation: Immobilienfonds investieren meist in mehrere Objekte und streuen Ihr Kapital über verschiedene Nutzungsarten.
    • Regelmässige Erträge: Immobilienfonds erwirtschaften Mieteinnahmen und profitieren von möglichen Wertsteigerungen, die sie an Anlegerinnen und Anleger weitergeben.
    • Gute Handelbarkeit: Vor allem kotierte Immobilienfonds lassen sich vergleichsweise einfach an der Börse kaufen und verkaufen.
    • Stabile Rahmenbedingungen: Immobilienmärkte reagieren in vielen Fällen weniger schnell auf Veränderungen als andere Anlageklassen, da Einflüsse wie Gesetzgebung oder Immobilien- und Bodenpreise sich langsamer verändern.
  • Herausforderungen von Immobilienfonds

    • Eingeschränkte Mitbestimmung: Als Anlegerin oder Anleger haben Sie keinen direkten Einfluss auf die Auswahl oder Bewirtschaftung der Immobilien.
    • Längerfristiger Anlagehorizont: Eine Investition in Immobilienfonds ist meist auf mehrere Jahre ausgelegt und weniger für kurzfristige Strategien geeignet.
    • Kostenstruktur: Ein Teil der Erträge fliesst in die Verwaltung des Fonds, was die Nettorendite beeinflussen kann.
    • Marktschwankungen: Je nach Entwicklung am Immobilienmarkt kann es zu Wertschwankungen kommen, insbesondere bei börsengehandelten Fonds.
    • Bewertungsrisiken: Wenn Fondsanteile mit einem deutlichen Aufschlag zum inneren Wert (Agio) gehandelt werden, kann das Risiko von Kursverlusten steigen und die Rendite des Immobilienfonds beeinträchtigen.

Immobilienfonds und direkte Immobilienanlage im Vergleich

Immobilienfonds und der direkte Kauf einer Immobilie führen beide in den Immobilienmarkt, unterscheiden sich jedoch deutlich im Aufwand, im Kapitaleinsatz und in der Flexibilität. Die folgende Übersicht hilft Ihnen bei der Einordnung beider Varianten:

Kriterium Immobilienfonds Direkte Immobilienanlage
Einstieg Einstieg bereits mit kleineren Beträgen möglich Hoher Kapitaleinsatz für Kauf, Eigenmittel und Nebenkosten erforderlich
Diversifikation Oft breite Streuung über mehrere Immobilien, je nach Fonds unterschiedlich ausgeprägt Kapital meist in eine einzelne Immobilie gebunden
Liquidität Anteile, insbesondere bei kotierten Immobilienfonds, können Sie vergleichsweise einfach verkaufen Verkauf einer Immobilie kann mehrere Monate dauern
Aufwand Keine Verwaltung nötig, das Fondsmanagement übernimmt alle Aufgaben Aktiver Aufwand für Vermietung, Unterhalt oder Verwaltung
Kosten Laufende Gebühren für Verwaltung und Fondsmanagement Einmalige und laufende Kosten wie Notar, Steuern oder Unterhalt
Risiken Abhängig vom Immobilienmarkt und von der Entwicklung des Fonds Klumpenrisiko, Leerstände oder Mietausfälle möglich
Erträge Fonds erzielt Mieteinnahmen und schüttet sie je nach Fondsstruktur aus oder legt sie wieder an Direkte Mieteinnahmen sowie mögliche Wertsteigerung der Immobilie

Hinweis zur steuerlichen Behandlung von Immobilienfonds

Die steuerliche Behandlung von Immobilienfonds hängt unter anderem davon ab, wie der Fonds investiert. Einige Fonds halten die Immobilien direkt, andere investieren indirekt über Beteiligungen. Dadurch kann sich unterscheiden, ob die Besteuerung auf Ebene des Fonds oder bei den Anlegerinnen und Anlegern erfolgt. Auch das Fondsdomizil spielt eine Rolle: Immobilienfonds aus der Schweiz werden steuerlich anders behandelt als Fonds mit Sitz im Ausland. Die steuerliche Situation ist individuell und erfordert eine Prüfung im Einzelfall.

Mit der Bank Cler in Immobilienfonds investieren

Immobilienfonds bieten Ihnen einen einfachen Zugang zum Immobilienmarkt. Dabei stellt sich die Frage, wie Sie investieren möchten: selbstständig und flexibel oder mit professioneller Unterstützung? Die Bank Cler hat für beide Wege passende Lösungen.

Selbstständig und flexibel investieren mit Zak Invest

Mit Zak Invest investieren Sie direkt in der Zak App – einfach, flexibel und transparent. Sie wählen selbst, wie Sie Ihr Portfolio aufbauen und können gezielt in Fonds, ETFs oder andere Anlagen investieren. So behalten Sie jederzeit den Überblick und passen Ihre Geldanlage Ihren Bedürfnissen an.

Ihre Vorteile mit Zak Invest

  • Breite Auswahl: Zugang zu einer grossen Auswahl an Fonds, ETFs und Aktien.
  • Flexibel investieren: Sie kaufen und verkaufen Anlagen direkt in der App.
  • Individuell gestalten: Sie stellen Ihr Portfolio nach Ihren eigenen Vorstellungen zusammen.
  • Transparenz: Sie behalten Ihre Anlagen und deren Entwicklung jederzeit im Blick.
  • Aktuelle Einschätzungen: Sie profitieren von Marktanalysen des Asset Managements.
  • Gebührenvorteil: Als Zak Plus-Nutzerin oder -Nutzer sparen Sie 50% auf die Handelsgebühr.

Jetzt downloaden

Professionell investieren mit einem Vermögensverwaltungsmandat

Wenn Sie Ihre Geldanlage nicht selbst steuern möchten, ist ein Vermögensverwaltungsmandat eine passende Lösung. Sie legen gemeinsam mit der Bank Cler Ihre Anlagestrategie fest. Anschliessend übernehmen wir die Umsetzung und integrieren Fonds als Teil einer Anlagestrategie mit breiter Diversifikation.

Ihre Vorteile mit der Vermögensverwaltung

  • Professionelle Umsetzung: Expertinnen und Experten kümmern sich um Ihre Anlagen.
  • Breite Streuung: Sie investieren Ihr Portfolio über verschiedene Anlageklassen hinweg.
  • Laufende Überwachung: Ihre Anlagen werden regelmässig geprüft und bei Bedarf angepasst.
  • Zeitersparnis: Sie müssen sich nicht selbst um Ihre Geldanlage kümmern.

Ob Sie Fonds kaufen und selbst verwalten oder Ihr Portfolio professionell betreuen lassen möchten – die Bank Cler bietet Ihnen die passende Lösung für Ihre Bedürfnisse. Wenn Sie unsicher sind, welcher Weg besser zu Ihnen passt, beraten wir Sie gerne persönlich.
Lassen Sie sich beraten

Häufige Fragen zu Immobilienfonds

Ein Einstieg in Immobilienfonds kann sich weiterhin lohnen, hängt aber stark vom aktuellen Marktumfeld ab. Immobilienfonds aus der Schweiz sind derzeit gefragt, unter anderem wegen stabiler Mieteinnahmen und im Vergleich zu Obligationen attraktiver Renditen (Stand: 04.2026). Gleichzeitig liegen viele Fonds über ihrem langfristigen Bewertungsniveau, was das Risiko von kurzfristigen Rückgängen erhöhen kann. Wenn Sie langfristig investieren und Marktschwankungen aushalten können, können Immobilienfonds dennoch eine Ergänzung für Ihr Portfolio sein. Vergangene Wertentwicklungen geben dabei keine verlässlichen Hinweise auf die zukünftige Entwicklung.

Immobilienfonds bringen neben Chancen auch Risiken mit sich. Diese sollten Sie bei einer Investition berücksichtigen:

  • Marktrisiko: Die Entwicklung hängt vom Immobilienmarkt ab. Sinkende Preise beeinflussen die Rendite von Immobilienfonds negativ.
  • Mietausfallrisiko: Fallen Mieteinnahmen weg, etwa durch Leerstände oder zahlungsunfähige Mieterinnen und Mieter, wirkt sich das direkt auf die Erträge aus.
  • Zinsänderungsrisiko: Steigende Zinsen können Immobilien weniger attraktiv machen und die Finanzierungskosten erhöhen. Das kann die Wertentwicklung der Fonds belasten.
  • Liquiditätsrisiko: Wenn viele Anlegerinnen und Anleger gleichzeitig Anteile verkaufen, kann es zu Einschränkungen bei der Rückgabe kommen.
  • Managementrisiko: Der Erfolg kann je nach Fondsstruktur auch von den Entscheidungen des Fondsmanagements abhängen. Fehlentscheide können sich negativ auf die Entwicklung auswirken.
  • Währungsrisiko: Bei internationalen Immobilienfonds können Wechselkurse die Erträge zusätzlich beeinflussen.
Ob Sie Immobilienfonds jederzeit verkaufen können, hängt von der Fondsart und vom Handelsweg ab. Offene Immobilienfonds können Sie über die Börse jederzeit zum aktuellen Börsenkurs verkaufen. Möchten Sie die Anteile dagegen zum festgestellten Anteilswert an die Fondsgesellschaft zurückgeben, gelten in der Regel eine Mindesthalte- und eine Kündigungsfrist. Geschlossene Immobilienfonds sind deutlich weniger flexibel, weil Ihr Geld meist bis zum Ende der Laufzeit gebunden ist.
Die Rendite von Immobilienfonds hängt von der Fondsart und der Marktentwicklung ab. Offene Immobilienfonds erzielen ihre Erträge vor allem aus Mieteinnahmen, regelmässigen Ausschüttungen und teilweise aus Verkäufen von Immobilien. Geschlossene Immobilienfonds setzen stärker auf Gewinne aus einzelnen Projekten oder Verkäufen und können damit höhere Renditechancen bieten, gehen aber auch mit höheren Risiken einher. Wie hoch die Rendite bei Immobilienfonds konkret ausfällt, hängt unter anderem von der Strategie des Fonds und dem Immobilienmarkt ab.
Wenn Sie bereits in Immobilien investiert haben, sollten Sie Immobilienfonds immer im Verhältnis zu Ihrem Gesamtvermögen betrachten. Besitzen Sie ein selbstbewohntes Eigenheim, kann eine zusätzliche Investition in Immobilienfonds Ihr Gesamtportfolio breiter aufstellen. Haben Sie dagegen bereits Renditeobjekte, sind Sie stärker im Immobilienmarkt engagiert und sollten darauf achten, Ihr Risiko nicht zu einseitig zu bündeln. Wie viel Sie in Immobilienfonds investieren, hängt deshalb davon ab, wie stark Immobilien bereits in Ihrem Portfolio vertreten sind und wie breit Sie Ihr Kapital insgesamt aufstellen möchten.
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