Accesskeys

Toll, dass Sie sich für Finanzfragen interessieren!

Hier finden Sie die richtigen Antworten für unser Finanzquiz. Wenn Sie Fragen dazu haben – oder einfach über Geld reden möchten – sind wir gern für Sie da!

1.) Was versteht man unter Diversifikation?

Geld auf verschiedene Anlagen verteilen, um Risiken zu verringern.

Diversifikation bedeutet, Kapital auf verschiedene Anlageklassen, Branchen oder Regionen zu verteilen. So lässt sich das Risiko reduzieren, da mögliche Verluste einzelner Anlagen durch Gewinne anderer ausgeglichen werden können. Dies stärkt die Stabilität des Gesamtportfolios.

 

2.) Was ist das Risiko bei der Geldanlage in Aktien?

Starke Kursschwankungen.

Aktienanlagen unterliegen Kursschwankungen, da sie von wirtschaftlichen Entwicklungen, Unternehmenszahlen und Markterwartungen beeinflusst werden. Ihr Wert kann kurzfristig stark steigen oder fallen. Langfristig bieten sie jedoch attraktive Renditechancen – verbunden mit entsprechendem Risiko. Darum ist eine breite Diversifikation wichtig.

 

3.) Was ist der Zinseszins?

Zinsen, die auf bereits erhaltene Zinsen berechnet werden.

Der Zinseszins entsteht, wenn nicht nur das ursprüngliche Kapital, sondern auch die bereits gutgeschriebenen Zinsen verzinst werden. So wächst das Vermögen mit der Zeit immer schneller – ein Effekt, der sich besonders bei langfristigen Anlagen deutlich bemerkbar macht.

 

4.) Warum kann zu viel Geld auf dem Sparkonto langfristig problematisch sein?

Es wird durch die Inflation entwertet.

Ein Sparkonto bietet Sicherheit, aber derzeit nur tiefe Zinsen. Gleichzeitig verliert das Geld durch die Teuerung an Kaufkraft. Wer viel Kapital auf dem Sparkonto hält, riskiert also, dass sein Vermögen real an Wert verliert – statt sich zu vermehren. Es gilt abzuwiegen, ob ein Teil des Guthabens in Wertschriften angelegt werden könnte.

 

5.) Was ist eine «AHV-Lücke»?

Fehlende Beitragsjahre, die später zu einer tieferen Rente führen.

Eine AHV-Lücke entsteht, wenn während des Erwerbslebens nicht lückenlos Beiträge in die AHV einbezahlt wurden – etwa wegen Teilzeitarbeit, längeren Auslandsaufenthalten oder unbezahlten Pausen. Dies kann zu einer tieferen AHV-Rente führen, da Beitragsjahre für die Rentenberechnung fehlen. Ab 2026 können versäumte Einzahlungen in die Säule 3a nachgeholt werden. Mehr erfahren.

 

6.) Was ist ein Freizügigkeitskonto?

Ein Konto, auf dem Pensionskassengelder zwischengeparkt werden.

Ein Freizügigkeitskonto dient dazu, das Guthaben aus der beruflichen Vorsorge (BVG) aufzubewahren, wenn jemand aus seiner Pensionskasse ausscheidet – etwa beim Stellenwechsel oder einer Auszeit. Das angesparte Guthaben bleibt darauf gesichert, bis es wieder in eine neue Pensionskasse eingebracht wird. Übrigens: Falls zwischen einem Stellenwechsel weniger als sechs Monate liegen, können Sie Ihr Vermögen bis Stellenantritt bei der alten Pensionskasse belassen. Nicht ganz so Funny Fact: Mehrere Milliarden Pensionskassengelder liegen auf Freizügigkeitskonten, die von niemandem beansprucht werden.

 

7.) Was gilt bei der AHV für Konkubinatspaare?

Jeder hat Anspruch auf eine eigene Rente.

Bei Konkubinatspaaren erhält jede Person ihre eigene AHV-Rente – unabhängig vom Einkommen oder der Beitragsdauer des Partners. Es gibt keine Rentenkürzung wie bei Ehepaaren, aber auch keinen Anspruch auf eine Hinterlassenenrente. Rechtlich gelten beide als Einzelpersonen im AHV-System. Mehr Infos rund um Ehe und Konkubinat.

 

8.) Was passiert, wenn jemand ohne Testament verstirbt?

Die gesetzliche Erbfolge tritt in Kraft.

Die gesetzliche Erbfolge berücksichtigt zuerst allfällige Ehepartner und Kinder. Falls nicht vorhanden, kommen die nächsten Verwandten zum Zug. An den Staat geht das Vermögen nur, wenn keine Erben gefunden werden. Wer selbst über die Verteilung seines Erbes bestimmen will, muss zwingend ein rechtsgültiges Testament erstellen. Mehr erfahren.

 

9.) Wie viel Eigenkapital ist in der Schweiz mindestens erforderlich für den Kauf eines Eigenheims?

20%

In der Schweiz müssen Sie beim Kauf eines Eigenheims mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital einbringen – davon mindestens 10 % aus harten Eigenmitteln wie Ersparnissen, Wertschriften oder der 3. Säule. Die übrigen 10 % können aus Vorsorgegeldern (2. Säule) stammen. Die restlichen 80 % werden über eine Hypothek finanziert. Mehr erfahren.

 

10.) Wie viel können Angestellte pro Jahr in die Säule 3a einzahlen?

CHF 7258.–

Angestellte mit Anschluss an eine Pensionskasse können pro Jahr einen Maximalbetrag in die Säule 3a einzahlen – aktuell CHF 7 258 (Stand 2025). Diese Einzahlung ist steuerlich begünstigt und unterstützt den Aufbau der privaten Vorsorge zusätzlich zur AHV und Pensionskasse. Mehr erfahren.